Am 7. Juli 1988 wurde ich in Koblenz geboren. Aufgewachsen bin ich im Eifeldorf Binningen (750 Einwohner), das zur heutigen Verbandsgemeinde Kaisersesch und zum Landkreis Cochem-Zell gehört. Dort lebe ich bis heute.

Mein Vater ist Bauingenieur, meine Mutter hat als Bahnangestellte gearbeitet. Meine beiden älteren Brüder sind Bau- bzw. Maschinenbauingenieur.

Ländlich geprägt, bodenständig geblieben, in der Heimat geerdet

Stationen meines Lebens

Nach dem Besuch der Grundschule Forster-Kirchspiel im Nachbarort Brohl, wechselte ich auf die Konrad-Adenauer Hauptschule Treis-Karden. Nach dem Erwerb der Berufsreife habe ich mich bewusst für eine dreijährige Ausbildung zum Straßenwärter beim Landesbetrieb Mobilität in Mayen entschlossen. Mir war es wichtig, einer abwechslungsreichen Arbeit im Freien nachzugehen, die mich auch körperlich fordert.
Nach meiner Ausbildung habe ich einige Jahre als Facharbeiter bei der Straßenmeisterei Cochem gearbeitet, bevor ich im Jahr 2010 wieder zu meiner Heimatmeisterei Mayen wechselte.
Benedikt Oster
Neben meinem Beruf engagierte ich mich zunächst als Jugend- und Auszubildendenvertreter und begann, mich für Kolleginnen und Kollegen einzusetzen und im Personalrat Wort zu ergreifen. Im nächsten Schritt habe ich mich dann immer mehr in meiner Fachgewerkschaft „Verband deutscher Straßenwärter“ eingebracht. Bis heute übe ich dort das Amt des Landesjugendleiters für Rheinland-Pfalz und das Saarland aus.
Zusätzlich habe ich mein Engagement für die Jugendgruppe in meinem Heimatort ausgebaut: 2008 wurde ich zum Vorsitzenden gewählt. Die Arbeit war sehr erfolgreich und wir konnten ein kreisweit beachtetes Projekt zur Vermittlung von Lehrstellen und Qualifizierung von Jugendlichen auf den Weg bringen.

2009 kandidierte ich bei den Kommunalwahlen und wurde in den Gemeinderat meines Heimatdorfes und in den Verbandsgemeinderat Treis-Karden gewählt.

Am Ende des Jahres 2009 bin ich in die SPD eingetreten. Mir gefiel schon immer die langjährige Tradition der SPD als Arbeiterpartei. Ich entschied mich aber auch für die SPD, da sie sich in Rheinland-Pfalz für den Erhalt des staatlichen Berufs Straßenwärter einsetzte.

Nach kurzer Zeit wurde ich dann Juso-Kreisvorsitzender, wodurch ich mich auch im SPD-Kreisverband immer mehr engagierte.

Vor den Landtagswahlen 2011 wählte mich meine Partei zum B-Kandidaten von Heike Raab für den Wahlkreis Cochem-Zell. Nach der gewonnenen Landtagswahl von Rot-Grün wurde Heike Raab Staatssekretärin und ich rückte in den Landtag nach. 2016 trat ich wieder im Team mit Heike Raab für die SPD in Cochem-Zell an. Ich schaffte erneut den Einzug in den Mainzer Landtag.

Ich liebe das urbane Mainz mit all seinen Reizen und seiner lebensbejahenden Kultur. Ich bin und bleibe aber ein Arbeiter vom Land, der sich besonders für die Interessen der Bevölkerung im Ländlichen Raum und die Chancengleichheit junger Menschen einsetzt.